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Management mit Leidenschaft und Benzin im Blut

Es gibt ihn noch: Den Unternehmergeist! Dies beweisen vier junge Maschinenbau Ingenieure und ihre visionären Investoren. Entgegen allen Unkenrufen des Marktes sind sie angetreten mit einem vollkommen neuen Roadster Ansatz: Leichtbau, unverwechselbares Design, Fahrperformance und Exklusivität. Die Marke Roding steht somit für Aufbruch in eine neue Design- und Technologie-Ära.

Der  Name Roding wurde von einer Guerilla Marketing Agentur entwickelt und der Name ist Programm.  Am 15. September 2009 war die offizielle Geburtsstunde dieser neuen Marke. Der Roding wurde auf der IAA präsentiert  - nicht wirklich präsentiert, er wurde hinter Samurai Flaggen verborgen und interessierte Besucher und handverlesene Gäste durften den Roadster bewundern. Nach vielen weiteren Meilensteinen, nun der wohl spannendste Moment: Die erste öffentliche Testfahrt auf der Rennstrecke mit dem Prototypen:

Die Euphorie der geladenen Gäste gibt den Ingenieuren aus München und dem Bayerischen Wald recht: Mutige Management-Entscheidungen belohnt der Markt. Gerade in Krisenzeiten ist Unternehmergeist und Mut gefragt. Immer wieder schön zu sehen, dass der Markt den Mutigen belohnt.

Fazit aus der Sicht des Headhunters: Mutige Manager mit Weitblick gesucht!

Twittern für Manager

Müssen sie nicht. Sie sollten aber wissen, was twittern ist und wie man Twitter im Business nutzen kann. Genau das erklärt Norbert Schuster in seinem neuen Buch „xxx
“.
Immer öfter sieht man Twitter in der TV-Berichterstattung und hört von Prominenten, die den Micro-Blogging-Dienst nutzen. Aber kann man Twitter auch im Business nutzen und wie macht man das?
Oft strapaziert ist der Einwand, dass dort nur Freaks darüber schreiben, dass sie jetzt einen Kaffee trinken und dann ihren Computer zerlegen. Sogar viele der Experimentierfreudigen, die Twitter ausprobieren möchten, kommen über die Anmeldung und einen Test-Tweet nicht hinweg. Viele versuchen es gar nicht erst und verpassen damit vielleicht eine Chance ihr Unternehmen oder ihre Person im Internet darzustellen.
Müssen Manager twittern? Das wissen wir mit Bestimmtheit erst, wenn Twitter so zum Standard-Tool im Geschäftsleben geworden ist, wie das Internet oder eMail. Oder wenn der Wettbewerb erfolgreich twittert.
Das Buch von Norbert Schuster stellt Twitter einfach und mit vielen Tipps aus der Praxis vor. Einfach „nur in Ruhe lesen“ oder gleich aktiv werden und ausprobieren. Das Buch unterstützt beide Wege, um zu herauszufinden, ob und wie man Twitter für das eigene Business einsetzen kann. Vom ersten eigenen Tweet bis zu den Tipps für den „kommerziellen“ Einsatz.
Ein Buch nicht nur für Manager, sondern für alle, die sich für den Einsatz von Twitter im Unternehmensbereich interessieren.
Und was lernt der Headhunter daraus?

Müssen Manager twittern? Sicherlich nicht zwingend, aber sie sollten wissen, was twittern ist und wie man Twitter im Business nutzen kann. Der Autor Norbert Schuster führt Manager mit seinem neuen Buch „Twittern für Manager“ an die Thematik heran und widerlegt den Einwand, dass nur Freaks twittern un dann auch nur dekontextuierte Nachrichten wie “ich gehn dann mal einen Kaffee trinken”.

twitterMANAGER

Viele der Experimentierfreudigen, die Twitter ausprobieren möchten, kommen über die Anmeldung und einen Test-Tweet nicht hinweg. Viele versuchen es gar nicht erst und verpassen damit vielleicht eine Chance ihr Unternehmen oder ihre Person im Internet darzustellen.

Müssen Manager twittern? Das kann man mit Bestimmtheit erst sagen, wenn Twitter so zum Standard-Tool im Geschäftsleben geworden ist, wie das Internet oder eMail. Oder wenn der Wettbewerb erfolgreich twittert. Das Buch von Norbert Schuster stellt Twitter einfach und mit vielen Tipps aus der Praxis vor.  Es ist aber nicht nur ein Buch für Manager, sondern für alle, die sich für den Einsatz von Twitter im Unternehmensbereich interessieren.

Twittern auch für Headhunter? Ein Blick in den eigenen Twitter Account und zum Wettberwerb zeigt, dass niemand sich gerne outet und einem Headhunter bei facebook oder twitter folgt. Oder etwa doch??

Social Media: Aufruf zum BP Boykott

Nach Nestlé bekommt nun auch BP eine Lehrstunde in Sachen Social Media. Nach der Ölkatastrophe wird BP nun nicht nur durch die amerikanische Regierung und Greenpeace unter Druck gesetzt, auch eine facebook Fanseite stellt den Konzern an den Pranger und ruft zum Boykott auf. 744.469 Fans zählt die Seite und die Tendenz ist stark steigend.

BP

Zwei Fragen, die sich aus Sicht eines Headhunters zu diesem Thema stellen: Würden Sie BP boykottieren? Und: Was würden Sie als Kommunikationsexperte tun?

Berufsbezeichnung: Something

Der Trend Redaktionen abzubauen ist unübersehbar. Die großen Verlage setzen auf Abbau der Fixkosten, auf Content Syndication und auf Nutzung von Synergien. Das jüngste Beispiel ist Burda, das Flaggschiff Focus bot 280 Mitarbeitern Abfindungen an.

Was aber macht ein Journalist, wenn er nicht schreiben kann? Er tut das, was er nebenbei ohnehin getan hat, er schreibt auf seinem eigenen Blog und reiht sich ein, in die Riege der Blogger, die ihm irgendwie aber auch am Stuhlbein gesägt hat, denn Blogs sind mittlerweile nun mal Meinungsbildner und oft genug auch Meinungsführer.

Was der Headhunter dann beobachten kann: Der Journalist zieht eine Tür weiter und geht zur PR Agentur bzw. eröffnet eine solche. Die Zahl kleiner PR Agenturen nimmt auffallend schnell zu. Der Atomiserungsprozess ist dabei aus zwei Seiten zu beobachten:  Zum einen  wechselt wie gerade beschrieben der Journalist auf die Agenturseite, zum anderen schlägt aber auch die Gehaltspolitik der PR Agenturen zu und fordert personelle Opfer. Nicht selten war es in den vergangenen Jahren zu beobachten, das junge Mitarbeiter von namhaften PR Agenturen ihr „Hobby“ durch einen Nebenjob in Kneipe oder Taxi finanzieren mussten, da die Gehälter in den unteren Bereichen als homöopathisch zu bezeichnen sind. Aus Kundensicht dramatisch, denn der Kunde bezahlt den Agentur Chef, von dem er zu Beginn der Geschäftsbeziehung betreut wird und mit dem er dann noch einmal groß zum Essen geht, bevor der Juniorberater die Kundenbeziehung übernimmt, die er dann natürlich mitnimmt, wenn er seine eigene kleine Agentur gründet.

Bis hierhin könnte man die Verschmelzung mit einer neuen Berufsbezeichnung als der „PR-Journalist“ kategorisieren. Nun aber kommt ein neues Element dazu: Social Media. Wer schreibt hat Text und die kann er auch in facebook Gruppen einstellen, so die landläufige Meinung in vielen Konzernen. Zwei Drittel aller Konzerne folgt diesem Denken und hat demzufolge keine Kommunikationsstrategie. Der „PR-Jounalist“ wird demzufolge zum „Social-PR-Journalist“ und stellt seine Texte nun auch in facebook Gruppen. Vereinzelt konnten auch Phänomene beobachtet werden, dass eine „Social-PR-Journalistin“ auch gleich zur rechten Hand des Unternehmers mutierte oder in einem anderen Fall entstand eine „Social-PR-Marketing-Journalistin“.


Berufsbezeichnung: Something. Irgendwie alles und alles irgendwie Kommunikation.

Was bei dieser Berufsabezeichnung allerdings untergeht ist die Tatsache, dass Social Media dummerweise mehr als nur nette Texte bedeutet. Der extrem effiziente Bereich der Apps ist hierbei komplett ausgeklammert, für ein professionelle Monitoring bleibt keine Zeit, der Multiplikator “Vernetzung” bleibt außen vor und Strategie ist nicht existent.


Social Media Umfrage

Es ist nichts Neues, dass Plattformen wie Xing zur Rekrutierung von Arbeitskräften herangezogen werden ebenso wenig wie die Tatsache, dass solche Plattformen dem einen oder anderen Arbeitnehmer aufgrund unvorsichtiger Postings oder dem einen falschen Foto den Job gekostet haben. Neu mag es sein, dass ein Headhunter mit Umfragen startet, um ein Stimmungsbarometer der Social Media Welt zu erstellen.

Damit die Befragung nicht ermüdet, wird sie in mehrere Wellen untergliedert. Kurz und knapp, schließlich wollen wir ja auch nicht Schuld sein, dass jemand seinen Arbeitsplatz verliert, weil er zu lange im Headhunter Fragebogen geklickt hat.

Die Umfrage wird durch einfache Polls gestützt und ist mit vielen Möglichkeiten der Interaktion versehen, der Dialog ist uns das Wichtigste. Und damit nicht nur Geschäftsfreunde von ven*net international an der Umfrage teilnehmen, wird ein verschlüsselter Link (http://bit.ly/aF39OO) von einer Guerilla Marketing Agentur in soziale Netze gestreut.

accept no compromise

Accept no compromise war einst der Claim eines finnischen Online Brokers. Es war aber weit mehr als nur ein Claim,  es war eine Lebenseinstellung und es war ein Schlachtruf. Accept no compromise hat sich seit heute auch ven*net international auf die Fahnen geschrieben: SIE können sich nur die Besten leisten oder anders ausgedrückt, das Leben ist zu kurz für schlechte Mitarbeiter. UND: Führungskräfte sind zu teuer, um bei Xing nach Kandidaten zu suchen. Accept no compromise – WIR lösen Ihre Probleme!

Top Management und Social Media

Das Schlagwort Social Media ist in aller Munde. Facebook gewinnt rapide neue Mitglieder. Der Aufbruch in neue Welten wird aber sein wie immer: Management by Telefon. Der Top Manager hört das Stichwort “15 Millionen Menschen aus dem deutschsprachigen Raum  sind bei facebook”, greift reflexartig zum Telefonhörer und fragt seine Sekretärin oder einen Praktikanten “Sind wir denn schon bei facebook?”

Was dann kommt hat eine lange Tradition. Das Middle Management wird aktiv. Keiner weiß so recht warum, aber das Ziel ist klar: Wir müssen dabei sein.

Nur jeder zehnte Top Manager ist laut W&V selbst in sozialen Netzen aktiv. So verwundert es also nicht, dass es kaum Social Media Strategien gibt. Die PR Abteilung übernimmt also qua Texte schreiben strategische Funktionen. Nur ein Drittel aller deutschen Firmen haben eine Social Media Strategie.

Social Media kompatible Manager sind also eindeutig Mangelware auf dem deutschen Markt. Die Frage an dieser Stelle: wie viel Social Media braucht eine Headhunting Company? Muss sie twittern? Wer folgt einer Headhunter Fanseite auf Facebook und “outet” sich somit für seinen Arbeitgeber? Ist es als Headhunter seriös, wenn man auf facebook Kandidaten sucht? Kann man sich mit einem Headhunter auf XING verlinken?

Social Media Strategien für Headhunter Firmen sind sicherlich vielschichtiger als bei anderen Marken. Einerseits muss sich ein Headhunter dort bewegen, wo sich auch der Markt befindet, andererseits darf der Pfad zwischen Seriosität und Kreativität nicht verlassen werden.

Was in der Social Media Strategie sicherlich nicht fehlen sollte, ist ein RSS Feed. Hier können sich Kunden dezent über neue Trends und Kandidaten über neue Positionen informieren.

Startschuss für das erster Open Innovation Projekt

Im klassischen Headhunting Business bekommt der Headhunter  das Briefing von seinem Kunden und begibt sich dann auf die Jagd. Weil der Headhunter den Markt kennt, identifiziert er mögliche Kandidaten und präsentiert sie dem Kunden (auf die Analystetage von ven*net wird hier nicht vertiefend eingegangen).

In Open Innovation Prozessen stellt man die Welt auf den Kopf, nicht die kleine ausgewählte Forschungsgruppe steht im Mittelpunkt, sondern das gesamte Universum wird zur “Zielgruppe”.

Open Innovation darf man sich also nicht erklären lassen, man muss es spüren, man muss mitmachen. Aus diesem Grund sind wir seit gestern Mitmacher. Wir jagen nicht den Kandidaten, wir jagen dem besten Chutney des Landes nach, wir sind nun Mitglied in der Open Innovation Gruppe auf Facebook:

http://apps.facebook.com/unseraller/

Normalerweise testet man Software, bevor man an den Start geht. Unsere Kooperationspartner (innosabi, eine innovative Technologie Schmiede und eine Guerilla Marketing Agentur) haben sich  jedoch entschlossen, gemäß der Open Innovation “Tradition” bereits die Beta Version an den Start zu bringen und Meinungen und Feelings einzuholen.

Am Dienstag fiel der Startschuss mit einer Eröffnungsparty in den Räumen von innosabi (Events und persönlicher Austausch sind wesentliche Bestandteile von Open Innovation Prozessen). Das erste Open Innovation Projekt startet mit Fernsehkoch Bernd Arold: Gesucht wird das beste Chutney des Landes.

Facebook User werden aufgefordert, ihre Wünsche und Ideen einzubringen – Marktforschung mit Mund-zu-Mund-Propaganda und spielerischen Elementen, Kommunikation der zeitgemäßen Art.

Damit das Projekt geschmacklich nicht aus dem Ruder läuft, wacht Bernd Arold als Profi über die Vorschläge der Teilnehmer und selbsverständlich wird er sich auch kochen. Der beste Vorschlag wird dann in seinem Restaurant Der Gesellschaftsraum auf der Karte zu finden sein.

Kurz nach dem Startschuss wurde bereits heftig diskutiert. Die Kombinationen Ingwer/Minze lag deutlich vorne, dicht gefolgt von einer zimtigen Zwetschgen Variante. Erstes Fazit: Open Innovation Marketing macht Spaß, ist kommunikativ und in diesem Fall auch extrem lecker…

iPad – Euphorie

Für die  Verlagsbranche ist der iPad eine Wunderwaffe, neue Businessmodelle, neue Vermarktungswege, neue Märkte. Die Kenner der Szene sind ambivalent, einerseits ist die Konjunkturlokomotive Apple immer für eine Überraschung gut, andererseits drücken bereits weitere Anbieter in den heftig umkämpften Markt. Darüber hinaus deuten sich beispielsweise mit biegsamen (Mini-)Monitoren, die wie ein Chip in Papier integriert werden können, neue Möglichkeiten der Kundenansprache an.

Deutschland greift nach dem iPad, konnte man heute in der WirtschaftsWoche lesen. Doch viele Anbieter hinken dem iPad noch hinterher. Soll man investieren und Apps programmieren? Oder ist der Trend schon bald von einem neuen überholt?

iPAD

Weitere Informationen zum Thema iPad gibt es bei Mind Store Marketing. Als Spezialist für Open Innovation  Marketing gibt es dort nicht nur das iPad, sondern auch die passende Idee und Dank eines innovativen Partners auch passende und innovative Apps für viele Branchen.

1&1 – No Innovation @ all

“Open Your Mind” ist im Management kein neues Thema,  ”Open Innovation” hingegen schon und das obwohl die Thematik seit dem Ende der 80er Jahre in den USA diskutiert wird (vgl. z.B. Hippel, E. v. (1986): Lead Users. A Source of novel product concepts, in: Management Science, Vol. 32, S. 791-805 und ausführlich: Hippel, E. v. (2005): Democratizing Innovation, Boston, Mass./London: MIT Press).

Open Innovation bedeutet die Öffnung des Innovationsprozesses unter Einbeziehung der Kunden und/oder Verbraucher. Nach Definition einer Social Media Marketing Agentur ist Open Innovation Marktforschung in Kombination mit Mund-zu-Mund-Propaganda und Event-Charakter. Der Kunde wird zum Markenbotschafter (gemacht). So weit die Theorie und nun zur Praxis. Als Praxisbesipiel wird hier 1&1 herangezogen.

1&1 versucht derzeit ansatzweise den verprellten Kunden wenn schon nicht zum Botschafter zu machen, dann zumindest zu befrieden. Allerdings eher agitatorisch als dialogisch: Mind Store Marketing hatte bereits 3 Anrufe  (in Worten: drei). Bei 1&1 versucht man nicht wirklich das Produkt zu verbessern oder innovative Prozesse zu initiieren, sondern lediglich die Scharen von erbost abwandernden Kunden wieder einzufangen, die aufgrund übertriebener Abzocke gekündigt haben. Das 1&1 Schema ist dabei immer wieder das Selbe: „Können Sie uns sagen, was wir besser machen können“, säuselt eine (mittlerweile etwas besser geschulte) weibliche Stimme.

Die Antwort einer Guerilla Marketing Agentur: Ja, wir könnten, aber dafür nehmen wir Geld…!

Da 1&1 der Guerilla Marketing Agentur noch kein Honorar angeboten hat, hier also auch keine Handlungsanweisungen, aber dennoch einige Hinweise, warum Mind Store Marketing alle eigenen und Kunden Domains, DSL Leitungen und sonstigen Pakete bei 1&1 gekündigt hat:

Lieber Herr D´Avis, die Antworten auf die plumpen „Marktforschungsfragen“ geben Sie in Ihren TV-Spots selbst!

Über neun Jahre hatten die Spezialisten für Virales Marketing als 1&1-Kunden das Selbe Problem: Bitte sagen Sie uns Ihren Namen und Ihre Kundennummer … Mind Store Marketing, 1234567 … Ich wiederhole: Mind Store Marketing, 123456, ist das korrekt? … nein das ist nicht korrekt … bitte wiederholen Sie … Mind Store Marketing, 1234567 … ich wiederhole: Mind Store Marketing, 1234567 … korrekt wollen Sie einen DSL Anschluss, eine Domain oder haben Sie ein Frage zu Ihrer Rechnung … Domain … ich wiederhole: Domain. Ich werde Sie jetzt zu einem freien Kundendienstmitarbeiter verbinden….

Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld…. Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld…. Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld…. Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld….

Stunden später: Guten Tag, mein Name ist… was kann ich für sie tun? Sagen Sie mir bitte Ihren Namen und Ihre Kundennummer…. Spätestens an dieser Stelle kommt man sich echt verarscht vor und fragt sich, warum man seit einer halben Stunde mit einem Computer redet…

Es folgt: in 50 Prozent dann eine unbefriedigende Antwort und in 100 Prozent eine saftige Telefongebühr. Dies war die langjährige Strategie bei 1&1 und wehe, wenn man 1&1 aus beruflichen Gründen gewählt hatte und wehe wenn dann noch die Telefonanlage des Büros an dieser Nadel hing…

Die Grünen, so konnte man vor Kurzem in den Nachrichten vernehmen, wollen gegen Wartezeiten bei Hotlines vorgehen. Sie vermuten dahinter ein Businessmodel. Diese Vermutung zeigt deutlich: die Grünen sind näher an der Politik als an der Wirtschaft, denn diejenigen die näher an der Wirtschaft sind, wissen schon länger, dass es bei vielen wie auch bei 1&1 ein lukratives Geschäft ist…

Und urplötzlich taucht bei 1&1 Herr D’Avis auf und sagt: ich hab schon im Schützengraben gelegen, hab die Telefonwählscheibe erfunden und JETZT WIRD ALLES BESSER…. Headline: Marcell D’Avis kümmert sich als neuer Leiter Kundenzufriedenheit bei 1&1 ab sofort um alle Kundenanliegen. Das bedeutet übersetzt: hier ist so viel schief gelaufen, dass das Top Management jetzt einen gelernten Marketingfachwirt in die erste Reihe setzt, um selbst aus der Schusslinie zu kommen, denn: der Fisch stinkt immer am Kopf und die Direktiven kommen immer von oben.

In einer offiziellen Pressemitteilung heisst es: „Montabaur, 25. Dezember 2009. Im neuen Jahr steht für die 1&1 Internet AG das Thema Service und Qualität im Mittelpunkt“. Bedeutet übersetzt: Bisher haben wir auf Qualität verzichtet und lieber unsere Kunden über den Tisch gezogen. Service gab es definitiv bei uns nicht.

Ein konkretes Beispiel: Wenn man bei 1&1 eine Domain angelegt hat, dann brauchte man fast jedes Mal zur Kündigung, weil der Begriff perfekt verborgen war, die oben zitierte Hotline. Wenn man dann gekündigt hat,  wurde von 1&1 jedoch nur der Domainname an die Denic zurückgegeben, der Webspace wurde nonchalant für weitere 6 Monate weiterberechnet. Wenn man so wie die Marketing Agentur über 60 Domains hat, die man als Landing Page für Guerilla Marketing Aktionen für Kunden braucht, dann kommen über die Zeit einige Euros zusammen. Und fast jedes Mal wurde der Webspace noch weiter berechnet…

Dummheit seitens der Guerilla Marketing Agentur, ja – aber der vorgegebene Dschungel-Pfad seitens 1&1 hatte System. Die Lösung: Provider wechseln. Es gibt auch faire Provider. Es gibt auch Provider mit übersichtlichen Kundentools und wenn man dort anruft, dann ist ein echter Mitarbeiter und kein gelangweilter Call Center Agent mit vorgeschaltetem Computer am Telefon.

Beispiel DSL: Als Mind Store Marketing vor neun Jahren gegründet wurde, waren DSL Tarife noch recht teuer. Auf die Frage, ob man den Tarif wechseln könne folgt die pampige Antwort von 1&1: geht nicht, aber in 1 1/4 Jahren läuft ihr Vertrag aus und dann können Sie ja kündigen (wahlweise stellen wir um, aber knebeln sie weitere 2 Jahre). Ergebnis: Man kündigt SOFORT, damit der Termin in 1 1/4 Jahren auf keinen Fall vergessen wird und plötzlich, oh Wunder, kommen alle 3 Wochen neue Angebote, die weit unter erwarteten Preis sind. Neukunden sind also wichtig, Alt-Kunden zählen nicht….

Und nun also Herr D’Avis. Er ist der personifizierte Beweis, dass man mit der Abzock-Politik gegen die Wand gefahren ist. Die Kunden wollen sich nicht länger von unmotivierten Callcenter Agenten vertrösten oder beschimpfen lassen und wenn man schon im Werbespot unterstreicht, dass JETZT alles kostenlos ist, dann kann man ahnen, in welchem Umfang der Kunde bisher ausgepresst wurde wie eine Zitrone…

Und wenn man unterstreicht, dass man JETZT Service bietet und Herrn D’Avis in die Wohnzimmer schickt, dann kann man ahnen, wie verbrannt die Erde in Montabaur ist. Die Formulierung „jetzt warten Sie nicht mehr in teuren Warteschlagen“ bedeutet übersetzt: „Wir haben übertrieben und setzen die Abzocke kurzfristig aus“. In einem weiteren Spot sagt der mediale Prügelknabe von 1&1 „jetzt keine Vertragsbindung mehr“ was übersetzt bedeutet, dass man jahrelang den Kunden in Knebelverträge getrieben hat und dass man auch mit dem miesesten Trick die endgültige Abwanderung nicht mehr verhindern kann.

Mind Store Marketing hat beschlossen, dass Herr D’Avis deutlich zu spät kommt. ALLE Domains (es waren über 60) und auch den DSL Anschluss gekündigt. Zum 31.12.2009 erreichte uns nämlich noch die vorletzte Rechnung zu einer gekündigten Domain: der im Mailpaket enthaltene Virenscanner wird noch 6 Monate weiterberechnet…

Ende Juli 2010, man zählt die Tage und dann: ENDLICH FREI und gerne zahlt die Guerilla Marketing Agentur auch pro Monat mehr, damit man NIE WIEDER in die 1&1 Warteschlange gerät.

Nachtrag: Damit die Welt erfährt, was die Guerilla Marketing Agentur von 1&1 hält, ist sie der 1&1 facebook Gruppe beigetreten – den „gefällt mir“ Button zu drücken fiel allerdings echt schwer!

Die 1&1 facebook Gruppe zeigt, dass der Beliebtheitsgrad von 1&1 mit ca. 1.300 Fans nicht besonders hoch ist. Schaut man sich vergleichbare Marken mit TV Werbepräsenz an, so wird deutlich: die facebook Gruppe dient wie alle Maßnahmen lediglich der Schadensminimierung. Die Guerilla Marketing Agentur posted  den vorliegenden Beitrag, um zu sehen, wie die Reaktion des Konzerns ist.

Erstes Fazit: Ein dümmlicher Kommentar eines Strohmannes und der Ausschluss aus der Gruppe. Um ein deutliches “Goodbye” zu hinterlassen, muss ein zweites Mal mit großer Abneigung “gefällt mir ” geklickt werden. Phase zwei: Lob eines weiteren Gruppenmitglieds, der Strohmann gibt klein bei. Happy End: Austritt aus der Facebook Gruppe.

Aus Sicht des Headhunters ergibt sich abschließend die Schlussfolgerung, dass Social Media Networks das klassische Management schnell überfordern. Klassische PR reicht nicht aus, auf Verbraucherströmungen in Social Media Networks zu reagieren. Zudem sollte das Top Management zu seinen Fehlern stehen und nicht das Middle Management in Form von Herrn D’Avis und weiteren Strohmännern vorschieben. Fazit: Neue Manager braucht das Land – vernetzt Denkende, sozial kompetente, denen der Themenkomplex Unternehmensethik nicht fremd ist.

The Correct Use of Soup – der etwas andere Karriere Tipp

Als Headhunter,so denkt man, muss man einem Kandidaten, der den Sprung in die Führungsebene bereits geschafft hat, den Knigge eigentlich nicht mehr vorlesen. Dennoch stellt man immer wieder fest, dass meist jüngere Führungskräfte, speziell diejenigen, die aufgrund irgendwelcher Spezialkenntnisse sehr schnell aufgestiegen sind,  in Sachen Benimm die eine oder andere Nachhilfe benötigen könnten.

Nicht selten erlebt man Fälle, in denen die Kandidaten aufgrund ihres Lebenslaufes und ihres selbstsicheren Auftretens schon alle Hürden genommen haben und beim Business Lunch mit dem zukünftigen Chef eigentlich nur noch die Formalitäten besprochen werden sollen. Aber wie gesagt: eigentlich…

Die wirklichen Stolpersteine liegen dann aber nicht auf dem Schreibtisch des neuen Vorgesetzten, sondern auf dem Esstisch. Die Reihenfolge des Bestecks ist  dabei meist nicht das, was den Kandidaten zu Fall bringt (Regel Nummer eins: Besteck von außen nach innen, und: das iPhone gehört NICHT neben das Besteck auf den Tisch, auch wenn man das aus dem Privatleben mittlerweile so gewohnt ist).

Es sind in den meisten Fällen die mangelnde Kommunikation oder aber auch die übertriebene Redseeligkeit, die ein Vorstellungsgespräch zum „Kippen“ bringen können. Regel Nummer zwei: niemand stellt gerne einen Schwätzer ein. Gerade aber beim Essen in der vermeintlich „sicheren“ Atmosphäre vergessen Kandidaten dann doch gerne mal, dass sie noch keinen neuen Arbeitsvertrag in der Tasche haben und dass das Restaurant, in dem man gestern vielleicht noch mit Freunden war, heute ein “Kriegsschauplatz” mit genauen Beobachtern ist.

Regel Nummer drei: Unerfahrenheit kann durch Lernen und Üben kompensiert werden, Unsicherheit und zaghaftes Auftreten allerdings nicht oder nur schwer.

Regeln Nummer vier: der Teufel steckt im Detail. Wenn sich ein Kandidat darauf konzentriert, bei Tisch alles richtig zu machen, dann kann man sicher sein, dass es die Kleinigkeiten sein werden, die ihn zu Fall bringe. Meist ist es so, dass die kulinarisch Ungeübten das Besteck zu tief halten und damit eine Gabel zur Forke werden lassen. Dies würde der zukünftige Arbeitgeber ja noch verzeihen, aber meist wird dann in einer unkontrollierten Sekunde noch „lässig“ das Messer durch den Mund gezogen, um die hervorragende Sauce genießen zu können.

Und das ist es dann, was dem Arbeitgeber Sorgen bereitet, ob er den zukünftigen Mitarbeiter auf die Kunden loslassen kann, ohne Befremden auszulösen (die drohende Verletzungsgefahr steht dabei deutlich im Hintergrund der Überlegungen). Und noch bevor der Nachtisch bestellt wird, ist die Entscheidung gefallen und kurz nach dem Espresso bekommt der Headhunter den Anruf, dass er doch noch ein wenig Ausschau halten solle…

DMEXCO 2009 in Köln

Laut w&v waren es zwar weniger Aussteller und  auch weniger Besucher, sprach  man jedoch mit Messeteilnehmern, war unisono jeder der Meinung, dass die Qualität der Gespräche und die zu erwartenden Ergebnisse Alles aus der Vergangenheit übertraf. Trotz Krisenstimmung war Kampfgeist und Kreativität zu spüren.

Trend eins der Dmexco war eindeutig die Nutzung von Synergien, Einsparung von Kosten bei gleichzeitiger Steigerung des Outputs. Zu beobachten war, dass auf der Personalseite eingespart wird und ein Vertriebszweig beispielsweise weitere Vermarktungspakete zusätzlich übernimmt. Statt zwei Vertriebsprofis (z.B. Online plus Radio) nur noch ein Salesprofi für zwei bis drei Pakete.

Die Kostendiskussion führt dazu, dass frühere Top Manager der Branche nun verstärkt als Interim Manager ihr Know How zur Verfügung stellen. Auffallend in diesem Zusammenhang ebenfalls: Die Zahl der Business Angel und Venture Capital Gesellschaften auf der Messe (sei es als Aussteller oder als Besucher) ist spürbar angestiegen.

Displaywerbung, so wurde gefachsimpelt, gehöre der Vergangenheit an, mangels Alternativen, wurde sie dennoch massiv angepriesen. Gefordert wurden in diesem Zusammenhang vernetzte Angebote. Advertorials sind gefragt, werden aber nicht immer verstanden.

Trend zwei: Mobile Content wurde deutlich stärker angeboten – das iphone hat hierzu sicherlich nicht unerheblich beigetragen.

Trend drei: Es war zu spüren, dass der Markt im Bewegtbildzeitalter angekommen ist.

Aus Sicht des Headhunters ist festzustellen, dass die meisten Unternehmen versuchen, erst einmal auf ihr Netzwerk zurückzugreifen, um Positionen neu zu besetzen. Das Ergebnis: Kumpel vor Kompetenz und somit meist größerer Flurschaden. Zeitungsanzeigen führen je nach Bekanntheit und Beliebtheit der Marke zu Unterlagenfluten zwischen 200 und 800 Bewerbungen. Derzeit in der Branche händeringend gesucht: Sales Profis.

Die Jagdsaison ist eröffnet

Wir sind keine Personalberater, wir sind Headhunter, wir jagen! Das war unser Motto, als wir im Februar 2008 als Headhunter an den Start gegangen sind.

Unser Credo: Unsere Kunden benötigen keine Beratung, sie sind HR Profis, wenn sie Hilfe benötigen, dann nur in der Form, dass qualifizierte Kandidaten schnell präsentiert bekommen.

Unser Fazit aus eineinhalb Jahren erfolgreicher Tätigkeit: wir werden weiter jagen, aber wie es für den erfolgreichen Jäger üblich ist, werden wir auch die Hege und Pflege betreiben. Wir werden unser Kerngeschäft um die Bereiche Interim Management und Outsourcing erweiteren. Offizieller Start der neuen Firma wird der 15. September 2009 sein.