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Top Management und Social Media
Das Schlagwort Social Media ist in aller Munde. Facebook gewinnt rapide neue Mitglieder. Der Aufbruch in neue Welten wird aber sein wie immer: Management by Telefon. Der Top Manager hört das Stichwort “15 Millionen Menschen aus dem deutschsprachigen Raum sind bei facebook”, greift reflexartig zum Telefonhörer und fragt seine Sekretärin oder einen Praktikanten “Sind wir denn schon bei facebook?”
Was dann kommt hat eine lange Tradition. Das Middle Management wird aktiv. Keiner weiß so recht warum, aber das Ziel ist klar: Wir müssen dabei sein.
Nur jeder zehnte Top Manager ist laut W&V selbst in sozialen Netzen aktiv. So verwundert es also nicht, dass es kaum Social Media Strategien gibt. Die PR Abteilung übernimmt also qua Texte schreiben strategische Funktionen. Nur ein Drittel aller deutschen Firmen haben eine Social Media Strategie.
Social Media kompatible Manager sind also eindeutig Mangelware auf dem deutschen Markt. Die Frage an dieser Stelle: wie viel Social Media braucht eine Headhunting Company? Muss sie twittern? Wer folgt einer Headhunter Fanseite auf Facebook und “outet” sich somit für seinen Arbeitgeber? Ist es als Headhunter seriös, wenn man auf facebook Kandidaten sucht? Kann man sich mit einem Headhunter auf XING verlinken?
Social Media Strategien für Headhunter Firmen sind sicherlich vielschichtiger als bei anderen Marken. Einerseits muss sich ein Headhunter dort bewegen, wo sich auch der Markt befindet, andererseits darf der Pfad zwischen Seriosität und Kreativität nicht verlassen werden.
Was in der Social Media Strategie sicherlich nicht fehlen sollte, ist ein RSS Feed. Hier können sich Kunden dezent über neue Trends und Kandidaten über neue Positionen informieren.
ven*net international sagt danke und wünscht ein frohes fest und einen guten rutsch
Das Krisenjahr 2009 neigt sich dem Ende zu und alle hoffen auf einen erfolgreichen Neuanfang im nächsten Jahr. Allen voran hofft dies die angeschlagene Autoindustrie. Opel hat die Autobahnen und Bundesstraßen verlassen und sich statt dessen auf die Achterbahn begeben.
Porsche zog aus, um VW zu übernehmen, aber die Geschichte zeigte, dass sich Porsche dann doch übernommen hatte und übernommen wurde und so müssen wohl alle Porschefahrer zukünftig damit leben, dass sie VW-Fahrer werden, wenn auch etwas schnellere…
Und auch der Stern am Firmament hat deutlich an Glanz verloren: Mercedes schielt in Richtung USA und die Nation befürchtet, dass damit auch eine Beschädigung des guten Rufes „Made in Germany“ einhergeht.
Und wie nicht anders zu erwarten: Auch im Motorrad-Markt war ein Rumoren zu verspüren: Harley Davidson konzentrierte sich aufs Kerngeschäft und verfütterte die Marke Buell an die Fische. Dies zeigt ein Mal mehr, dass der Profit im Motorrad-Business nicht mit den schnellen Maschinen (mit junger Zielgruppe) gemacht wird, sondern den teuren „Klassikern“. Die Zielgruppe 40 plus leistet sich das Bike als Zweit- oder Drittfahrzeug.
Und dennoch oder gerade deswegen: ein kleines gallisches Dorf, i.e. zwei sehr konträre Marken trotzten allen Unwettern und Krisen um sie herum. Als Highlight des Jahres 2009 ist der neue Trabi zu nennen, der einen Vorstoß in Richtung Volksauto unternommen hat und natürlich der neue Roadster, der 2011 auf den Markt kommen wird, der Roding aus dem Hause Roding Automobile (aus Roding selbstverständlich).
Der Bankensektor durchlief 2009 extrem wirre Zeiten: da überwies beispielsweise ein Bank-Angestellter (man weiß nicht, auf welcher Pay Role er wirklich stand) 300 Millionen (in Worten: dreihundert) an eine insolvente Bank namens Lehman Brothers und der Kanzler setzt noch einen oben drauf und zahlt für die mit 4 Milliarden Euro börsennotierte Commerzbank insgesamt 18 Milliarden Euro und erhält dafür aber nur ein Viertel des Aktienpaketes.
Kurz vor Jahresende macht dann noch das Unternehmen von Medienzar Rupert Murdoch auf sich aufmerksam. Im Rahmen einer Verzweiflungstat zeichnet es bis zu 49 Millionen Aktien und baut damit seinen Anteil am Bezahlsender Sky auf bis zu 45,4 Prozent aus. Das frische Kapital soll in Marketing, Vertrieb und den Ausbau des Programmangebots investiert werden. Man rechnet dabei mit bis zu 120 Millionen Euro.
Angesichts der Irrungen und Wirrungen im Jahre 2009 sind wir alle fest davon überzeugt: 2010 wird (trotz aller Unkenrufe vom Arbeitsmarkt) ein kreatives und erfolgreiches Jahr. Wir wünschen allen Freunden und Partnern eine ruhige Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
2010 wird ein geniales Jahr!